IRTG-Soft Matter Science?

« Mit Menschen zusammenzutreffen, die an gleichen Problemen arbeiten, ist wesentlich, ansonsten bleibt man allein in seinem Labor und sucht nach Problemlösungen, die nicht unbedingt kommen wollen », so äußerte sich Andy Kiessling, einer unser Studierenden. Die IRTG ist vor allem vor dem Hindergrund dieser Zielsetzung entstanden: die Zusammenarbeit zwischen Forschern im Gebiet der weichen Materie am Oberrhein zu fördern.

Heute arbeiten in der IRTG etwa dreißig Forscher(innen) und zwanzig Doktorand(inn)en an 14 bilateralen, interdisziplinären und vernetzten wissenschaftlichen Projekten. Aufgrund der geographischen Nähe der beteiligten Labors können sie sich regelmäßig an eine der Partneruniversitäten des Netzwerks begeben und von der Erfahrung und Expertise der Forscher in den Partnerlabors profitieren.

Dieses Forschungsprogramm beschränkt sich nicht nur auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Partneruniversitäten der Region, es steht der internationalen Gemeinschaft im Forschungsgebiet der weichen Materie offen. Zahlreiche renommierte Forscher werden in der Tat eingeladen, ihre Erfahrungen mit den Teams der IRTG bei wissenschaftlichen Besichtigungen, Seminaren oder internationalen Ereignissen wie dem Treffen ‘A Discussion Meeting: Challenges in and Potential of Polymer Physics’ auszutauschen.

Die IRTG organisiert im Juli 2011 ihre ersten Sommeruniversität in Mittelwihr, die ‘SoMaS’ Summerschool. Ihr Ziel ist es, junge Forscher aus der Region und darüber hinaus zu Thematiken der weichen Materie zusammenzubringen und ihnen interdisziplinäre Kenntnisse zu vermitteln, die für ihre Forschungsarbeiten unerlässlich sind. Im Weiteren bietet die IRTG ihren Nachwuchsforschern ein Angebot an interdisziplinären Lehrveranstaltungen mit Kursen der « Ecoles doctorales » und Graduiertenkollegs der Partneruniversitäten und Gastprofessoren, Seminaren und Aufbaupraktika.

Ein exzellentes Forschungsprogramm unseren Nachwuchsforschern zu bieten, ist nicht das einzige Ziel. Es ist wichtig, sie nach ihrer Doktorarbeit auf einen immer stärker konkurrierenden Arbeitsmarkt vorzubereiten, und zwar durch berufsorientierte Lehrveranstaltungen (Fremdsprachen, Managementkurse, Ausbildung in Kommunikationstechnik …) sowie durch die Öffnung auf die Industriewelt mit Untenehmensbesichtigungen in der Region.

Unsere Nachwuchsforscher legen dabei eine wissenschaftliche Neugier und eine große kulturelle Offenheit an den Tag. Wir haben alle Freude an der Zusammenarbeit und verbringen auch nach getaner Arbeit Stunden zusammmen. Die internationale Kooperation bedeutet auch, Freude an der Entdeckung von Bräuchen anderer Regionen und Länder zu haben.

Wo?

Frankreich