Das Forschungsprojekt BIOCOMBUST stellt erste Ergebnisse vor

Konferenz
La commune de St Peter en Allemagne est connue pour produire de l'énergie biologiquement (Source: Biocombust)
La commune de St Peter en Allemagne est connue pour produire de l'énergie biologiquement (Source: Biocombust)

BIOCOMBUST, ein trinationales interdisziplinäre Forschungsprojekt, bei dem die EUCOR-Universitäten Freiburg und Université de Haute Alsace beteiligt sind, untersucht die Auswirkungen der Biomasseverbrennung auf die Luftqualität und die Gesundheit in der Region Oberrhein. Es läuft bis Mai 2015 und verfügt über ein Budget von knapp 2,1 Millionen Euro. Die Hälfte davon finanziert die Europäische Union über das Programm „INTERREG IV Oberrhein“, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck fördert.

Während der kalten Jahreszeit sieht man wieder viel Rauch von den Dächern aufsteigen: Schwedenöfen, Kamine und Kachelöfen machen es uns zuhause kuschelig warm. Die unkontrollierte Verbrennung jedoch produziert mehr Partikel, die sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken können. BIOCOMBUST forscht dazu seit Januar 2013 und stellt jetzt erste Ergebnisse auf einer Mini-Konferenz vor.

Mittwoch, 26. November 2014, von 13 Uhr bis 18 Uhr
im „Haus zur Lieben Hand“ - Albert-Ludwigs Universität
Löwenstr. 16, Freiburg I. Breisgau
Poster Session von 15 Uhr bis 16:30 Uhr:

Interviewmöglichkeit mit den
WissenschaftlerInnen während der Kaffeepause

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird unter http://www.biocombust.eu/ gebeten.

Das Programm eröffnet Frau Prof. Dr. Barbara Rothen-Rutishauser vom Adolphe Merkle Institut, Universität Freiburg (CH) mit einem Impulsvortrag zu klinischen Aspekten bezüglichFeinstaub und Lunge. Die aktuelle Forschung möchte besonders die Entstehungsmechanismen der durch die ultrafeinen Partikel hervorgerufenen Lungenschädigungen deutlich machen. Anschließend zeigt der Projektleiter Prof. Reto Gieré die Positionen des Projektes vor diesem Hintergrund auf und führt Ergebnisse der aktuellen BIOCOMBUST-Forschung an. Während der Poster Session nehmen alle Projektpartner zu ihren Ergebnissen direkt Stellung. Der Nachmittag wird abgerundet mit drei kurzen Vorträgen: Dr. Nadège Blond spricht zu Modellierung der Luftqualität und PD Dr. Jost Eickenberg zu radioaktiven Stoffen, die während der Biomasse-Verbrennung freigesetzt werden. Herr Janosch Nieden, Koordinator der Säule Wissenschaft, TMO - Trinationale Metropolregion Oberrhein gibt abschließend einen Einblick in die grenzüberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Region Oberrhein.
Die Veranstaltung wird zweisprachig stattfinden und von Joseph Kleinpeter, Leiter der ASPA (Association de Surveillance de la Pollution Atmosphérique) moderiert. Die Redebeiträge werden simultan ins Deutsche und Französische übersetzt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich reingeladen.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird unter http://www.biocombust.eu/ gebeten.

Wann?

Mittwoch, 26. November 2014 - 13:00 - 18:00

Wo?

Albert-Ludwigs Universität Freiburg
Haus zur Lieben Hand
Löwenstr. 16
Freiburg
Deutschland