Lichtblicke in der Solarforschung

Photo: FMF/Universtät Freiburg

Das Projekt Rh(e)in-Solar stellt Fortschritte in der organischen Photovoltaik vor

Zum Anfang des „internationalen Jahres des Lichts und der lichtbasierten Technologien“ der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Netzwerks der EUCOR-Universitäten Rh(e)in-Solar ihre Ergebnisse aus drei Jahren Solarforschung am Oberrhein. „Wir haben in diesen drei Jahren neue Ergebnisse erhalten und Technologien weiterentwickelt. Auf diese Weise haben wir dazu beigetragen, dass der Oberrhein zu einer international anerkannten Forschungsstandpunkt für die organische Photovoltaik geworden ist.“, erklärt Thomas Heiser der Universität Strasbourg, der das Projekt Rh(e)in-Solar leitete.

Sie haben Solarzellen und Photovoltaikmodule auf Basis organischer Moleküle, die Sonnenlicht in Elektrizität umwandeln, weiterentwickelt. Die neuen Module sind leicht, flexibel und haben das Potenzial für eine kostengünstige Fertigung. Dadurch erschließen sie neue Anwendungsfelder in der gebäudeintegrierten Photovoltaik. Zudem können sie zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung durch erneuerbare Energien leisten.

Die fünf oberrheinischen Universitäten des trinationalen Verbunds EUCOR – Freiburg, Basel, Strasbourg, Karlsruhe und Mulhouse/Colmar – wirkten an dem von der Europäischen Union mit 4 Millionen Euro geförderten Projekt mit. Rh(e)in-Solar baute ein Netzwerk für fächerübergreifende Zusammenarbeit in der Oberrheinregion auf und will somit die Entwicklung effizienter organischer Solarzellen beschleunigen. Neun weitere Partner aus Wissenschaft und Industrie sind außerdem am Rh(e)in-Solar-Netzwerk beteiligt.

Wann?

Dienstag, 20. Januar 2015 - 17:15

Wo?

Frankreich