USIAS-FRIAS: Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte zwischen Straßburg und Freiburg

Moose sind ein gemeinsames Forschungsthema am USIAS und am FRIAS (Quelle: Université de Strasbourg/ USIAS)

Die Straßburger und Freiburger Institutes for Advanced Studies (USIAS und FRIAS) starten ihre zweite gemeinsame Projektausschreibung. Aufgabe der Institutes for Advanced Studies ist es, Pionierarbeit in allen wissenschaftlichen Bereichen zu unterstützen und ein hohes Maß an Reflexion und Synthese zu fördern. Die Universitäten Straßburg und Freiburg arbeiten seit vielen Jahren zusammen, vor allem im Bereich von Doppeldiplom-Studiengängen im Rahmen von Eucor. Bei der Ausschreibung von 2013 wurden 27 Anträge von höchster Qualität eingereicht. Die Vertreter der ausgewählten Projekte wurden Fellows beider Institute. "Die meisten europäischen Institute dieser Art sind in Netzwerken organisiert, doch die bilaterale Partnerschaft bietet eine noch bessere Möglichkeit zur Intensivierung von Kollaborationen sowie zur Förderung des Austauschs und der Begegnung", unterstreicht Rifka Weehuizen, Generalsekretärin des USIAS.

Neugierde wecken für das, was der andere macht

Eines der gemeinsamen Projekte, Metabevo, betreiben Danièle Werck-Reichhart vom Straßburger Institut für Molekularbiologie der Pflanzen sowie Ralf Reski, Biologieprofessor in Freiburg und Mitbegründer des trinationalen Instituts für Pflanzenforschung, in dem die Eucor-Universitäten Freiburg, Straßburg, Karlsruhe und Basel zusammenarbeiten. Bei den gemeinsamen Forschungsarbeiten geht es um die Entwicklung des Phenolstoffwechsels der Pflanze. Für die Straßburger Forscherin und ihr Team hat die Projektausschreibung von USIAS und FRIAS eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit der Gruppe von Ralf Reski geschaffen. "Wir kannten unsere jeweiligen Arbeiten, hatten aber bisher keine Gelegenheit zur Zusammenarbeit gehabt. Wir ergänzen uns hinsichtlich unserer Kompetenzen, unseres Fachwissens und unserer Forschungsmodelle." Die gewährte Finanzierung ermöglichte die Einstellung eines gemeinsamen Postdocs, der dank der Nähe der beiden Universitäten zueinander an beiden Standorten arbeitet. "Wir hoffen, dass dieses gemeinsame Projekt ein Sprungbrett für neue Finanzierungen sein wird", meint Danièle Werck-Reichhart abschließend.

Wann?

Dienstag, 10. Februar 2015 - 15:15

Wo?

Frankreich