Doppelmaster in Architektur

Credits: Laila Tkotz

Der Studiengang „Bauen und Planen in Euroregionen“ mit doppeltem Masterabschluss geht in die nächste Runde. Bewerbungen für das Wintersemester 2016/17 sind noch bis 1. Mai möglich.

Voraussetzungen dafür sind ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium in Architektur oder einem gleichwertigen Studiengang, ein Sprachniveau entsprechend B2 in der Sprache des Partnerlandes und der Nachweis über ein mindestens zwölfwöchiges Büropraktikum.

Seit 2011 bieten die Fakultät für Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und die Ecole Nationale Supérieure de l’Architecture de Strasbourg (ENSAS) das integrative Doppelmasterprogramm „Bauen und Planen in Euroregionen“ im Rahmen von Eucor - The European Campus an. Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) in Saarbrücken unterstützt das Programm finanziell und organisatorisch. „Studienziel ist die Ausbildung von Spezialisten zu grenzüberschreitenden Fragen in Architektur und Städtebau“, so Susanne Gerstberger, Programmreferentin am KIT. Dafür diene die Metropolregion Oberrhein als Versuchsfeld, die Studierenden sollen ihre Qualifikationen aber auch auf andere Grenz- und Euroregionen anwenden können. In gemeinsamen Projekten, Workshops und Exkursionen erwerben die Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer neben vertieftem Fachwissen in den philosophischen wie technischen Aspekten der Architektur- und Stadttheorie auch Kenntnisse der architektonischen Kultur und Praxis des Partnerlandes und verbessern ihre Sprachkenntnisse.

Je Hochschule werden pro Turnus maximal zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Programm ausgewählt. Das erste Semester verbringen deutsche und französische Studierende gemeinsam in Straßburg, das zweite Semester in Karlsruhe. Im dritten Semester werden beide Universitäten gleichzeitig besucht, anschließend ist die Abschlussarbeit an der jeweiligen Heimatinstitution vorgesehen. Diese muss eine für den Masterstudiengang relevante Thematik aufgreifen: „Es kann zum Beispiel um grenzüberschreitendes Entwerfen oder deutsch-französische Bau- und Planungskulturen gehen“, erläutert Susanne Gerstberger. Zusätzlich zu den Studienmodulen ist ein mindestens zweimonatiges Büropraktikum im Partnerland vorgeschrieben. Nach erfolgreichem Abschluss des Programms wird den Absolventinnen und Absolventen sowohl der Master of Science in Architektur des KIT als auch das Diplôme d’État d’Architecture der ENSAS ausgestellt.

Sarah Mall

Wann?

Montag, 18. April 2016 - 10:30