"Tandem-News aus Frulhouse! Dernières nouvelles des tandems à Frulhouse!"

Regio Chimica 2014

„Salü! Bienvenue chez les Regios! Willkommen bei den Regios! Tandem-News aus Frulhouse! Dernières nouvelles des tandems à Frulhouse!“

Studierende des binationalen Studienganges „Regio Chimica“ haben ein Buch konzipiert, geschrieben und veröffentlicht. Dieses linguistisch und interkulturell geprägte Experiment wurde im Rahmen des von Christiane Boltz und Nina Kulovics tutorierten Sprachtandemkurses, der auf dem Prinzip des selbstgesteuerten Lernens beruht, durchgeführt. Ein betreutes Sprachen-Tandem trägt durch den Austausch zwischen zwei Personen mit jeweils anderer Muttersprache, die sich gegenseitig ihre jeweilige Sprache beibringen, zur Vertiefung ihrer Fremdsprachenkenntnisse bei. Die individuellen Lernziele werden mit Unterstützung qualifizierter TutorInnen von jedem Studierenden selbst festgelegt, wobei die TutorInnen die sprachliche und interkulturelle Entwicklung der Studierenden während des gesamten Studienjahres begleiten. Das Sprachenlernen in Form eines betreuten Tandems ist Teil des Studienganges Regio Chimica und steht allen MitarbeiterInnen und Studierenden der Universitäten von Eucor – The European Campus über das Tandem-Büro des Zentrums für grenzüberschreitende Kompetenzen der UHA, NovaTris, offen.

Zum kreativen und humorvollen Inhalt: Kochbücher, Restaurantführer, ein Gedicht, eine Novelle, ein Überlebenshandbuch für die zwei unterschiedlichen Universitätssysteme und ein interkultureller Erfahrungsbericht der letzten zwei Jahre in Mulhouse und Freiburg. Die Studierenden haben außerdem zwei Videos über die Tücken der jeweiligen Sprache und die Funktionsweise des Sprachtandems gedreht, die sich auf der französischen und der deutschen Regio-Chimica Homepage befinden. Das Buch verdankt sein Erscheinen der Unterstützung der grenzüberschreitenden studentischen Projekte durch NovaTris. Diese Förderung ermöglicht es, den Studierenden der Université de Haute-Alsace ihre eigenen grenzüberschreitenden Projekte zu konzipieren und durchzuführen, in einem interkulturellen Team zu arbeiten und die von ihnen erlernten Sprachen konkret anzuwenden.

„An der Grenze mit Deutschland und der Schweiz gelegen, wird die elsässische Kultur durch diese Nachbarn beeinflusst und ist gerade deshalb einzigartig, aber Vorsicht: Je nachdem, ob Sie sich im Nord- oder Südelsass aufhalten, werden Sie Mannele oder Manala, Bredle oder Bredala etc. essen. […] Es gibt ein elsässisches Sprichwort, das sagt: ‚In Deutschland gibt es viel, aber es schmeckt nicht, in Frankreich schmeckt es, aber es gibt nicht viel und im Elsass schmeckt es und es gibt viel!‘ Hier werden wir es anhand mehrerer typischer Rezepte beweisen!“ S. 20

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre, natürlich auch für Nicht-ChemikerInnen! Vorbestellungen werden gerne entgegengenommen (nina.kulovics@uha.fr), aber beeilen Sie sich, es wurden fürs Erste nur 120 Exemplare gedruckt!

Wann?

Montag, 28. November 2016 - 12:30