Regio Mineralia

La mine à la fin du Moyen-Age, telle qu'elle est illustrée dans le Graduel de Kutna Hora, 1491, Bibliothèque nationale de Vienne

Seit dem 13. Jahrhundert stellt die Gewinnung von Metallen die frühste Industrie in Mitteleuropa dar. Das Laboratorium CRESAT (Forschungsstelle für Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Techniken) der Université de Haute-Alsace startete am 25. Oktober 2016 das Interreg V Projekt Regio Mineralia über die Überreste der Bergbau- und Metallindustrie am Oberrhein und in der Pfalz. Neben weiteren Partnern sind an diesem Projekt die Universitäten des Verbundes Eucor – The European Campus beteiligt, d. h. die Universitäten von Freiburg und Strasbourg. Das Projekt Regio Mineralia vereinigt Historiker, Geologen, Archäologen und Umweltwissenschaftler, um den geschichtlichen Hintergrund dieser spezifischen Montankultur, die sichtbare und verdeckte Spuren in den Landschaften des Oberrheins hinterlassen hat, aufzuarbeiten. Vorrangiges Ziel von Regio Mineralia ist die Förderung eines authentischen Kulturtourismus. Die verschiedenen Kulturstätten werden miteinander vernetzt und mit neuen kulturellen und pädagogischen Lehrmitteln ausgestattet, die von der Wissenschaftsforschung inspiriert sind. Ein zu erstellender historischer Atlas der metallgewinnenden Industrie und eine große Ausstellung mit zugehörigem Katalog sollen genutzt werden, um Schülern und einem breiten Publikum dieses natürliche und kulturelle Erbe näherzubringen.

Die wichtigsten Partner trafen sich anlässlich des Startseminars vom 25. Oktober 2016, um ihre jeweiligen Forschungsarbeiten und Aufgabenstellungen vorzustellen, die Zielsetzungen aus den Interreg-Unterlagen in Erinnerung zu rufen, die ersten Aktionen abzustimmen und einen Lenkungsausschuss zu gründen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie pierre.fluck@uha.fr.

Wann?

Donnerstag, 5. Januar 2017 - 12:00