Allgemeine Informationen

Die EUCOR Universitäten bieten ihren Studierenden ein umfang- und abwechslungsreiches grenzüberschreitendes Ausbildungsangebot. Die Förderung des Studierendenaustausches ist ein vorrangiges Ziel der  Konföderation. Die verschiedenen Mobilitätsformen, die den Studierenden offenstehen, sind in der Rubrik Kooperationen > Lehre ausführlich erläutert.

Die EUCOR-Studierenden genießen an den Partneruniversitäten die gleichen Benützungsrechte und Vergünstigungen wie die immatrikulierten Studierenden. Dies beinhaltet vor allem das Recht auf die Teilnahme an Lehrveranstaltungen und kurzfristige Studienaufenthalte im Rahmen des Semesterbetriebes. Die Studiengebühren werden nur an der Heimatuniversität errichtet.

Um die Studierendenmobilität im Oberrheingebiet zu erleichtern und zu fördern, sind verschiedene Maßnahmen getroffen worden. Mehrere Mobilitätsformen stehen den Studierenden offen:


Mobilitätsformen


Freie Mobilität

Da Studierende einer EUCOR-Universität potentiell Studierende alle Universitäten des Verbundes sind, können sie, in Absprache mit dem zuständigen Fachbeireich der Heimatuniversität, erfolgreich erbrachte Studienleistungen an anderen EUCOR-Universitäten ihrem Studium anrechnen lassen. Sie wählen aus dem Ausbildungsangebot der Partneruniversitäten Lehrveranstaltungen aus.


Mobilitätsempfehlung

Die Studierenden erhalten Empfehlungen für besonders geeignete Module und Lehrveranstaltungen an Partneruniversitäten. Die Anerkennung der Studienleistungen und der entsprechenden Kreditpunkte (ECTS) an der Heimatuniversität sind bereits vorab geklärt.  Die Studierenden sind über die Lehrempfehlungen informiert und treffen ihre Auswahl dementsprechend.


Obligatorische Mobilität

Studierende eines Studiengangs müssen obligatorisch Kreditpunkte an anderen EUCOR-Universitäten erwerben. Die Anerkennung der Studienleistungen und der entsprechenden Kreditpunkte (ECTS) an der Heimatuniversität sind bereits vorab geklärt.


Gemeinsame Studiengänge

Zwei oder mehr EUCOR-Universitäten entwickeln einen gemeinsamen Studiengang; dessen Studierende müssen wesentliche Studienleistungen an den jeweiligen Partnerhochschulen erbringen. Die Anerkennung der Studienleistungen und der entsprechenden Kreditpunkte (ECTS) an der Heimatuniversität sind bereits vorab geklärt.


Die gemeinsamen Ausbildungsprogramme

ESBS : Biotechnologie
Der gemeinsame Studiengang Biotechnologie (ESBS), der an den Universitäten Basel, Freiburg, Karlsruhe und Straßburg (Louis Pasteur) beheimatet ist und mit einem trinational anerkannten Diplom abschließt.
www-esbs.u-strasbg.fr >

ELTEM : Neurosciences
Im Bereich Medizin werden verschiedene Fortbildungskurse auf Zertifikatebene geführt.
Im Bereich der Neurowissenschaften organisiert das dreistaatliche Ausbildungsprogramm Eltem (EUCOR Learning and Teaching Mobility) regelmäßig wissenschaftliche Aktivitäten und Weiterbildungsmaßnahmen für alle Forscher und Studenten des Neurex-Netzwerkes. Die Teilnahmegebühren für die Veranstaltungen werden im übrigen von Eltem übernommen.
www.neurex.org >

ECPM : Pharmazeutische Medizin
An der Universität Basel wird auch der European Course in Pharmaceutical Medicine (ECPM) unter dem Patronat von EUCOR durchgeführt; es handelt sich hierbei um ein Weiterbildungsprogramm der medizinischen Fakultäten in Zusammenarbeit mit der regionalen chemischen Industrie.
www.ecpm.ch >

Skandinavistik
Das Kompetenznetzwerk Skandinavistik ist ein Pilotprojekt der Universitäten Basel, Karlsruhe, Straßburg 2 (Marc Bloch) und Tübingen. Diese Universitäten bündeln ihre Lehr- und Forschungsangebote, um ihren Studierenden, insbesonders durch E-Learning, Qualität und Vielfalt dieses großen Faches zu garantieren, das über geringe Personalressourcen verfügt.
www.skandinavistik.net >

Anglistik
"EUCOR English" unter dem Titel sind die Aktivitäten der Anglisten innerhalb des EUCOR-Verbunds gebündelt. Hauptbeteiligt daran sind im Moment Basel, Mulhouse, Strasbourg und Freiburg. Jedes Jahr gibt es gemeinsame Workshops der Literaturwissenschaftler (EARS) und der Linguisten (CURL). Es finden auch Veranstaltungen im Rahmen eines trinationalen "MASTER - Programs" statt, sowie verschiedene gemeinsam gesponserte Symposien:
www.flsh.uha.fr/international/eucor-english >

EUCOR Master in den Rechtswissenschaften
An dem trinationalen und zweisprachigen Studiengang  mit Dreifachdiplom sind die Universität Basel, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie die Université Robert Schuman Strasbourg beteiligt. Die Studierenden erhalten nach erfolgreichem Abschluss dieses Studiengangs die drei folgenden Diplome: Master of Law (Universität Basel und Universität Freiburg), und Master in Europarecht und Europastudien (Universität Robert Schuman).
www.unibas.ch >
E-Mail: peter.jung@unibas.ch

EUCOR-Masterstudiengang in den Altertumswissenschaften
Der Masterstudiengang wurde zum WS 2006/07 gestartet. An diesem Studium in zwei Sprachen sind drei Länder und vier Universitäten beteiligt (die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., die Universität Basel, die Université de Haute Alsace Mulhouse und die Université Marc Bloch de Strasbourg).
www.studium.uni-freiburg.de >
http://pages.unibas.ch/cbr/CBR-Newsletter7.pdf
E-Mail: Astrid.Moeller@geschichte.uni-freiburg.de

2008

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