Biologie

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Master ou Bac+5
  • Sciences de la vie, Sciences de la terre et de l'univers, Sciences de la matière, Environnement > Sciences de la vie

Objectifs

Der M.Sc. Studiengang bietet ein vertiefte Ausbildung in Biologie mit einem weiten Themenspektrum, das die gesamte Breite der Forschungsrichtungen der Freiburger Fakultät für Biologie widerspiegelt. Dieses Spektrum beinhaltet sowohl die organismische Vielfalt der Untersuchungsobjekte als auch die verschiedenen Betrachtungs- und Komplexitätsebenen der Biowissenschaft (von molekularen Strukturen über Zellen, Gewebe und Organe zu Organismen, Ökosystemen und komplexen Evolutionsprozessen).

Der Master ist forschungsorientiert und leitet insbesondere zum experimentellen wissenschaftlichen Arbeiten an.

Poursuite d'études et carrière

Da das Berufsprofil von Biolog*innen nicht so klar konturiert ist, ist in der Privatwirtschaft häufig nicht bekannt, was Biolog*innen alles können. Dies kann aber auch ein Vorteil sein, da man nicht so festgelegt ist und Biolog*innen auf Grund ihrer Fähigkeit zu komplexer und analytischer Denkweise für vielfältige Aufgabenstellungen und Tätigkeitsfelder in Frage kommen.
Auch außerhalb der "klassischen" Biologie gibt es zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und Nischen, die sich auf den ersten Blick nicht so leicht erschließen. Diese Darstellung vermittelt einen Eindruck der Bandbreite potentieller Berufsbilder.

Rund ums Labor

Diagnostik-, Forschung- und Entwicklungslabore im wissenschaftlichen, industriellen oder staatlichen Bereich – biowissenschaftliche Labortätigkeiten sind vielfältig. Umso wichtiger ist es, im Rahmen von Praktika frühzeitig Einblicke in spezifische Denkansätze und Vorgehensweisen zu gewinnen.

NaturwissenschaftenGendiagnostik in Ämtern und privaten Labors – wichtig für die Diagnose von Krankheiten und Krankheitserregern, in der Forensik und in der Pflanzen- und Tierzucht. Molekularbiolog*innen sind hier sehr gefragt.

Forschung und Entwicklung in biotechnischen Labors – für Molekularbiolog*innen, Mikrobiolog*innen und Zellbiolog*innen sehr attraktiv. F&E-Arbeiten werden zunehmend in Labors durchgeführt, die im Schnittbereich von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen unterschiedlicher Größe angesiedelt sind.

Arbeitsmarkt Biotechnologie – größtes Einzelsegment des Arbeitsmarktes für Biowissenschaftler*innen. Im Mittelpunkt stehen Produktionsprozesse. „Rote Biotechnologie“: Biomedizin, Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe, Verfahren zur Therapie genetischer Erkrankungen, sowie von Krebs- und Infektionskrankheiten. „Grüne Biotechnologie“: Herstellung und Anbau transgener Pflanzen und entsprechende Sicherheitsforschung „Weiße Biotechnologie“: Herstellung von Enzymen und anderen Proteinen mittels gentechnisch veränderter Mikroorganismen.

Andere Arbeitsplätze rund ums Labor – Bei Dienstleistern, die Routinearbeiten für die Forschung übernehmen oder neue Geräte für den Laborbetrieb entwickeln und einführen. Weitere Stellen im Pharma- und Agrarbereich in Produktion, Qualitätskontrolle, Produktmanagement, Marketing und Vertreib oder Öffentlichkeitsarbeit und Patentwesen. Staatliche Untersuchungsanstalten und Verwaltungen für Genehmigungsverfahren für gentechnische Labors und Produktionsstätten.

Rund um die Hochschule

Nach wie vor ist der Hochschulbetrieb darauf ausgerichtet, wissenschaftlichen Nachwuchs hervorzubringen. Aber auch außerhalb des Hochschulbetriebes bieten sich Chancen auf interessante Forschungsstellen in verschiedenen Organisationen und Unternehmen.

UniversitätUniversitätslaufbahn – der lange Weg zur Professur

Außeruniversitäre Forschung – z.B. in Max-Planck-, Leibniz-, Helmholtz- oder Fraunhofer-Instituten. Auch in biologisch orientierten Bundes- und Landesanstalten, in Ämtern, in privaten Instituten und Labors sowie der biotechnischen und pharmazeutischen Groß-, Mittel- und Kleinindustrie.

Forschungsnahe Stellen – Studiengangmanagement, Management von Forschungsverbünden, Technologietransferstellen, institutionelle und private Forschungsförderer, Akkreditierungs- und Evaluierungsagenturen.

Rund um Kommunikation

Chancen und Risiken der modernen Biowissenschaften werden gesellschaftlich heiß diskutiert. Diese Diskussion braucht solides biowissenschaftliches Wissen. Die notwendige Übersetzungsarbeit leisten Wissenschaftsjournalist*innen, Redakteur*innen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter*innen.

MeetingWissenschaftsjournalismus – spüren auf Konferenzen oder in Fachzeitschriften spannende Erkenntnisse auf, die für eine größere Öffentlichkeit relevant sind und bereiten diese für den Print-, Online-, TV- oder Radiobereich auf. Journalistische Zusatzausbildung empfehlenswert, Einstieg über längere Praktika oder als freie*r Journalist*in. Reinschnuppern über UniCross Freiburg.

Wissenschaftsredaktion – Als Wissenschaftsredakteur*in in einem Verlag zur Betreuung von Zeitschriften- und Buchprojekten: Themenfindung, Autorensuche, redaktionelle Textbearbeitung, Formatierung, Produktion oder Marketing.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Öffentlichkeitsabteilungen von Forschungsorganisationen, Hochschulen und Unternehmen.

Politikberatung – Wissenschaftsorganisationen, Verbände und NGOs beobachten die politisch-gesellschaftliche Bühne und nehmen zu aktuellen Debatten oder Gesetzesvorhaben Stellung.

Rund ums Unternehmen

Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten im Bereich Produktion, Marketing, Verkauf, aber auch in Forschung und Entwicklung. Ein guter Abschluss in einem relevanten Fachgebiet ist von Vorteil und Berufserfahrung oft erwünscht.

IndustrieGroßindustrie – Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement, Vertrieb, Marketing, Verkauf, Öffentlichkeitsarbeit, Patentwesen, vorklinische und klinische Forschung und Arzneimittelzulassung.

Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten in Unternehmen – Medical Writer, klinisches Monitoring, Studienmanager in der klinischen Forschung, Patentanwalt/-anwältin, Produktmanager*in, Finanzberater*in im Life Science Bereich, Qualitätsmanagement, Projektleitung in der Futtermittelindustrie.

Umwelt- oder Ressourcenschutzbeauftragte – Firmen und Unternehmen entwickeln Strategien von der Müllvermeidung über Einsparpotential von Energie und Ressourceneinsatz bis hin zu Biodiversitätsstrategien für unternehmenseigene Flächen.

Rund ums Lehren

Biologielehrer*in zu werden ist ein klassisches Berufsbild für Biologe*innen. Aber es muss nicht immer Lehre an einer Schule sein. Wer Spaß an der Vermittlung von Wissen hat, kann auch im Zoo, im Museum, an einer Erwachsenenbildungseinrichtung oder im Ausland tätig werden.

SchulungSchulbiologie – Biologieunterricht in Mittel- und Oberstufe in öffentlichen und privaten Schulen und Schulen im Ausland oder in Berufskollegs

Alternativen zur Schule – biologiedidaktische Forschung, Lehre an Hochschulen oder universitätsnahen Institutionen. Kommunale oder staatliche Lehrerfort- und -weiterbildung

Lehren ohne Staatsexamen – Privatschulen, Berufskollegs und Institutionen der Erwachsenenbildung. Innerbetriebliche Fortbildungen und Weiterbildungsakademien. Tätigkeit aus Ausbilder*in biologische-technischer Assistent*innen an staatlichen oder privaten Berufsfachschulen. Praxisnahe Lehrtätigkeiten in zoologischen und botanischen Gärten, in Umweltbildungszentren, bei Verbänden des Natur- und Umweltschutzes, in Nationalparks und Museen.
 

Rund um die Natur

Große Aufgaben, hohes Identifikationspotential mit den beruflichen Aufgaben. Organismisch oder ökologische arbeitende*r Biolog*innen können hier einen beruflichen Einstieg zu aktuellen gesellschaftlich relevanten Aspekte des Natur- und Umweltschutzes finden.

HaiflosseIn der Naturschutzverwaltung – Einstieg über Praktika oder freie Mitarbeit. Keine klar definierte berufliche Laufbahn vorgezeichnet, da die Tätigkeiten in der Umwelt und Naturschutzverwaltung heterogen ist.

Freiberufliche*r Gutachter*in – Landschaftsplanungsbüros erhalten Aufträge von Behörden, Gemeinden oder Betrieben zu Biotopkartierungen, Umweltgutachten, Beweissicherungsverfahren oder Umweltplanungen. Teilaufträge werden an Freilandbiolog*innen oder kleine Spezialistenteams weitergegeben.

Arbeitsfeld ländlicher Raum – Interdisziplinär, da Zusammenarbeit mit Geograf*innen, Landschaftspfleger*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Land- und Forstwirt*innen und Pädagog*innen. Berufseinstieg im Rahmen nationaler und internationaler Förderprogramme für die Erhaltung der Biodiversität, naturschutzverträgliche und nachhaltige Landwirtschaft sowie regional angepasste Wirtschaftsformen und Infrastrukturentwicklung möglich.

Technischer Umweltschutz – Problemfelder Luft, Lärm, Abfall, Wasser und Boden, um Klimatechnik und Energie, Ressourcenschutz, Gesundheits- und Arbeitsschutz, Sicherheitstechnik und nicht zuletzt um Public Relations und Marketing. Biolog*innen können mit ihren spezifischen Kenntnissen etwa in Limnologie und Toxikologie punkten.


basiert auf „Perspektiven – Berufsbilder von und für Biologen und Biowissenschaftler
Herausgeber: Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V.
 

 

Prérequis & Admission

Mit besonderen Zugangsvoraussetzungen. Die Zugangsvoraussetzungen ergeben sich aus der Zulassungsordnung (siehe dazu unten die Box "Satzungen"). Nähere Informationen erhalten Sie auch bei der Fachstudienberatung.