Regionalwissenschaft/Raumplanung Master

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Master ou Bac+5
  • Technologies, Sciences de l'ingénieur, Architecture > Génie civil
  • Sciences de la vie, Sciences de la terre et de l'univers, Sciences de la matière, Environnement > Sciences de la terre

Objectifs

Der Fokus liegt auf Strategien für unterentwickelte Regionen. Die Studienschwerpunkte sind: Grundlagen der Regionalwissenschaft: raumbezogene Ökologie, Ökonomie und Soziologie, Regionalwissenschaftliche und raumplanerische Herausforderungen in Entwicklungs- und Schwellenländern, Werkzeuge zur Analyse von regionalen Strukturen, Entwicklungen und Raumnutzungskonflikten: qualitative und quantitative Forschungsmethoden, GIS…, Methoden, Instrumentarien und Probleme der Raumplanung auf lokaler und regionaler Ebene, in und außerhalb Deutschlands. Standorte: KIT, Karlsruhe/Deutschland, Mehrwöchiger Feldforschungsaufenthalt in einem Entwicklungs- oder Schwellenland im zweiten Studienjahr. Berufliche Perspektiven sind: Öffentliche Verwaltungen in Entwicklungs- und Schwellenländern: Raumplanung, wirtschaftliche Entwicklung, internationale Kooperation, Staatliche und nicht-staatliche Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit: Raumplanung, Projektkoordination und -moderation, Gutachtertätigkeit, Private Planungsbüros und Beratungsunternehmen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit: Raumplanung, Gutachtertägigkeit, Standortberatung, Forschungseinrichtungen wie Universitäten und Stiftungen: Forschung und Lehre

Savoir-faire et qualifications

Regionalwissenschaft und Regionalplanung beschäftigt sich mit der Analyse und Lösung von raumbezogenen Problemen auf regionaler Ebene. Ausbildungsziel des Masterstudiums ist es, die Absolventinnen und Absolventen zu befähigen, konkrete regionalwissenschaftliche Probleme zu identifizieren und zu analysieren. Außerdem sollen die Absolventinnen und Absolventen  in der Lage sein, geeignete raumplanerische Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Dazu benötigen sie Kenntnisse in der Regionalwissenschaft und ihren Grundlagenwissenschaften Ökologie, Ökonomie und Soziologie, aber auch Kenntnisse von Werkzeugen zur Analyse von regionalen Strukturen, Entwicklungen und Raumnutzungskonflikten. Die besonderen regionalwissenschaftlichen und regionalplanerischen Probleme in Entwicklungs- oder Schwellenländern sowie Transformationsländern, den Herkunftsländern der meisten Studierenden, bilden einen inhaltlichen Schwerpunkt des Studiengangs. Durch das Studium sollen die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzt werden, Raumnut-zungskonflikte im Kontext gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Entwicklungen fachübergreifend zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten und mit einem geeigneten Managementinstrumentarium um-zusetzen.Die Absolventinnen und Absolventen sollten ein kritisches Bewusstsein für regionalwissenschaftliche bzw. planerische Probleme ihrer Heimatländer entwickelt haben. Sie sollten in der Lage sein, die fachübergreifende Komplexität, kausale Wirkungsverflechtungen und die Folgewirkungen der regionalplanerischen Probleme zu erkennen und zu prognostizieren. In der Analyse der Probleme sollten sie quantitative und qualitative regionalwissenschaftliche Methoden selbstständig anwenden können. In der Problemanalyse sollen sie außerdem in der Lage sein, andere Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen kritisch zu beurteilen. Sie sollen sachlich konsistente Lösungen erarbeiten und diese nachvollziehbar, verständlich und adressatenbezogen erläutern können. Schließlich sollen sie Lösungskonzepte partizipativ erarbeiten und vor dem Hintergrund regionaler Gegebenheiten durchsetzen und umsetzen können. Mit diesen im Curriculum des Studienganges vermittelten Fähigkeiten können die Absolventinnen und Absolventen in Verwaltung, Beratung oder an Universitäten im Bereich Stadt-, Regional- und Landesplanung sowie in der nationalen und länderübergreifenden Regionalpolitik tätig werden.

Prérequis & Admission

zulassungsfrei