Wirtschaftsingenieurwesen Bachelor

  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Licence ou Bac+3
  • Economie / Gestion > Economie & Finance

Objectifs

Der Bachelorstudiengang ist modular aufgebaut. Er gliedert sich in ein Kernprogramm und ein Vertiefungsprogramm.
Kernprogramm: Die Semester eins bis drei sind methodisch ausgerichtet und vermitteln die Grundlagen in Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften. Die Fachprüfungen sind: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Statistik.
Vertiefungsprogramm: Die Semester vier bis sechs zielen auf eine Vertiefung und eine Anwendung der Kenntnisse ab. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am KIT zeichnet sich insbesondere im Vertiefungsprogramm durch umfangreiche Möglichkeiten zur Wahl von Fächern und Gebieten aus. Die große Entscheidungsfreiheit ermöglicht es, eigene Studienschwerpunkte zu bestimmen und das Studium individuell entsprechend den eigenen Fähigkeiten und Neigungen auszurichten. Im Vertiefungsprogramm müssen insgesamt sieben fachspezifische Module abgeschlossen werden, die sich inhaltlich wie folgt aufteilen: Im Rahmen des Pflichtprogramms ist jeweils ein Modul in den Fächern BWL, VWL, Informatik, Operations Research und den Ingenieurwissenschaften sowie ein Seminarmodul abzulegen.Im Wahlpflichtbereich ist ein Modul aus den Fächern BWL oder Ingenieurwissenschaften zu wählen. Ein weiteres Modul muss in einem der folgenden Fachgebiete abgelegt werden: Informatik, Operations Research, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Ingenieurwissenschaften, Statistik, Recht oder Soziologie.
Am Ende des Bachelorstudiums ist die Bachelorarbeit anzufertigen.
Betriebspraktikum: 12 Wochen kaufmännisches und/oder technisches Praktikum, vor oder während des Studiums.

Savoir-faire et qualifications

Das Studium ist stark auf quantitative Methoden ausgerichtet. Die Basis hierfür wird im Grundlagenstudium durch Pflichtmodule mit drei Kursen Mathematik (Analysis, lineare Algebra, Differentialgleichungen), zwei Kursen Statistik (deskriptive und induktive Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Regression) und zwei Kursen Operations Research (verschiedene Optimierungsmodelle und -methoden) gelegt. In den anderen Pflichtmodulen werden diese Grundlagen aufgegriffen und jeweils mit fachspezifischen Schwerpunkten weitergeführt.Der interdisziplinäre Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen zielt auf eine breite Qualifikation in den folgenden fünf thematischen Kernbereichen: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Operations Research und Ingenieurwissenschaften. Im Vertiefungsstudium erlaubt die Studienordnung Schwerpunktbildungen durch Wahlmöglichkeiten, wobei für jeden der fünf Kernbereiche mindestens ein Modul (9 LP, was in der Regel zwei Vorlesungen mit Übungen entspricht) zu absolvieren ist, um die angestrebte Breite der Qualifikation des/der Karlsruher Wirtschaftsingenieurs/in sicherzustellen. Ein Vollzeitpraktikum von mindestens 12 Wochen gibt Einblick in die betriebliche Praxis und das berufliche Entfaltungspotenzial des Wirtschaftsingenieurwesens. Mindestens ein Seminar und die Bachelorarbeit vermitteln die Fähigkeit zum Verfassen und Präsentieren einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit. Die Möglichkeit zum internationalen Austausch wird im Rahmen von ERASMUS-Programmen und bilateralen Direktkooperationsprogrammen gegeben. In der Volks- und Betriebswirtschaftslehre werden neben den spezifischen theoretischen Ansätzen alle gängigen empirischen Methoden eingesetzt: von der Erhebung und Analyse von Felddaten, über Labor-Experimente bis hin zu Computer-gestützten Simulationen. Das betriebswirtschaftliche Angebot umfasst die Gebiete Rechnungswesen, Finanzwirtschaft, Unternehmensführung, Informationswirtschaft, Produktionswirtschaft und Marketing. Das volkswirtschaftliche Angebot beinhaltet die mikro- und makroökonomischen Theorien, Industrieökonomie und Netzwerkökonomie, Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik sowie Politische Ökonomie. In Operations Research werden Methoden und Modelle der stetigen, diskreten, stochastischen und dynamischen Optimierung vermittelt und algorithmisch umgesetzt. Die Informatik widmet sich sowohl den theoretischen Grundlagen als auch den praktischen Methoden für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich führt das Grundlagenstudium in die Werkstoffkunde, die technische Mechanik sowie die Elektrotechnik ein, während das Vertiefungsstudium auf das breite Angebot der ingenieurwissenschaftlichen KIT-Fakultäten zugreift, das in den Bereichen Maschinenbau und Bauingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik eine Vielzahl von Spezialisierungsmöglichkeiten bietet. Die fundierte methodische Ausbildung versetzt die Absolventen/innen in die Lage, fachspezifische Begriffe, Methoden, Modelle und Vorgehensweisen anzuwenden und diese auch interdisziplinär zu verknüpfen. Sie können ökonomische und technologische Strukturen und Prozesse analysieren und bewerten. Sie beherrschen die Grundlagen des Projektmanagements und können Verantwortung in interdisziplinären Teams übernehmen. Sie sind in der Lage, fachbezogen und überfachlich zu argumentieren und ihren Standpunkt gegenüber Fachvertretern/innen und Laien zu verteidigen. Sie besitzen die Fähigkeit, das erworbene Wissen berufsfeldbezogen in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder in der öffentlichen Verwaltung anzuwenden sowie das Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen oder ein verwandtes Studium aufzunehmen.

Poursuite d'études et carrière

Berufsperspektiven eröffnen sich als Fach- und Führungskräfte überall dort in Industrie, Dienstleistung und öffentlicher Verwaltung, wo wirtschaftliche und technische Fragestellungen zusammentreffen, sei es an den Schnittstellen von Projekt- und Produktionsmanagement, Personalwesen und Informatik oder Marketing und Logistik. Alternativ ist mit dem Bachelorabschluss zugleich der Grundstein für eine wissenschaftliche Laufbahn gelegt.

Prérequis & Admission

zulassungsbeschränkt