Wirtschaftswissenschaft

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Licence ou Bac+3
  • Economie / Gestion > Economie & Finance

Objectifs

Unsere Ressourcen sind knapp und nicht jeder kann im Luxus leben. Doch wie können unsere Ressourcen effizient aufgeteilt und umverteilt werden? Was bedeutet überhaupt Effizienz? Und weshalb ist ein Land möglicherweise effizienter als andere Länder? Auf diese Fragen und noch viele weitere gehen die ersten Semester des Studiums ein. Doch bevor Sie sich im fortgeschrittenen Studienverlauf mit dem Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte wie Haushalte, Unternehmen, Staat, Entscheidungsproblemen und dem Marktmechanismus auseinandersetzen, werden Sie an die Mathematik und Statistik (das Werkzeug der Wirtschaftswissenschaftler*innen) herangeführt. 

Schon vor dem offiziellen Studienbeginn bietet die Uni Freiburg ein Mathematik- Vorkurs an, der einen reibungsloseren Start in das Studium ermöglicht und sehr zu empfehlen ist.

Ihr Studium beginnt, neben mathematischen Grundlagen, mit Grundkenntnissen in Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre. Sie bekommen einen groben Überblick darüber, was Sie im fortgeschrittenen Studium erwartet. Statistik und Wirtschaftspolitik werden in den ersten Semestern behandelt. Außerdem gehören mikro- und makroökonomische Vorgänge und Zusammenhänge zum fundierten Studium der Wirtschaftswissenschaften. Im Vertiefungsbereich können Sie schließlich frei wählen, welche volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Themengebiete Sie am meisten interessieren. Die Universität Freiburg bietet Ihnen jedes Jahr zahlreiche Vorlesungen und Seminare, darunter beispielsweise:

  • Spieltheorie
  • Umweltökonomik
  • Unternehmensrechnung
  • Unternehmenstheorie
  • Finanzwissenschaftliche Themen
  • Steuerrecht
  • Soziale Sicherung
  • Ordnungspolitik

 

Insgesamt legt die Universität Freiburg großen Wert auf methodische Grundlagen, also Mathematik und Statistik, was den Studierenden spätestens im Masterstudium zugutekommt. Außerdem werden Ihnen auch zahlreiche Vorträge zu wirtschaftlichen Themen außerhalb des Lehrplans geboten. Für Ihre in den Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften angesiedelten Professor*innen ist die Universität Freiburg bekannt. Die „Freiburger Schule“, begründet vom ehemaligen Freiburger Professor Walter Eucken,  hat außerdem eine bedeutende Tradition, die nach wie vor von hoher Relevanz ist. So ist der aktuelle Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Dr. Lars P. Feld Mitglied des „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ (in der Presse als „Wirtschaftsweisen“ bezeichnet) und berät die Bundesregierung. 

Für ein Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaft sollten Sie

  • Fragen und Sachverhalte gerne mathematisch betrachten,
  • Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen haben,
  • sich in Konzepte hineindenken und diese hinterfragen,
  • Interesse für die Wechselwirkung von Politik und Wirtschaft haben,
  • Spaß daran haben, die nationalen und internationalen Wirtschaftsgeschehnisse zu verfolgen sowie
  • sich neben betriebswirtschaftlichen Inhalten auch für die Volkswirtschaftslehre interessieren.

    

Poursuite d'études et carrière

Wirtschaftswissenschaftler*innen werden fast in jeder Branche gebraucht.

Mögliche Berufsfelder:

  • Personal
  • Marketing
  • Controlling
  • Vertrieb
  • Verkauf
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Konjunktur- und Finanzmarktanalyse
  • Unternehmensbewertung und -beratung
  • Vermögensberatung
  • Forschung (Wissenschaftliche/r Mitarbeit/Dienst, internationale Forschungsprojekte etc.
     

Auch im IT-Bereich werden technisch gewandte Wirtschaftswissenschaftler*innen gesucht. Wenn Sie Wirtschaft nicht praktizieren, sondern unterrichten möchten, kommt auch eine Laufbahn als Lehrkraft in Frage. Denn ein polyvalenter zwei-Hauptfächer Bachelor ist Voraussetzung, um später als Lehrkraft an Gymnasien Wirtschaft unterrichten zu können. Für das Unterrichten an wirtschaftlichen Gymnasien qualifiziert dieser Abschluss jedoch nicht.

 

Prérequis & Admission

Mit Zulassungsbeschränkung (Uni): Auswahlverfahren.
Deutsche, Bildungsinländer/innen und EU-Bürger/innen: 90% der Studienplätze werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens und 10% nach Wartezeit vergeben.
Nicht EU-Bürger/innen (ohne deutsches Abitur) nehmen nicht an diesem Auswahlverfahren teil, die Vergabe erfolgt innerhalb einer Quote von 8% der Studienplätze.