Geschichte

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Master-Abschluss oder Äquivalent
  • Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften > Geschichte & Archäologie

Ziele

Der Masterstudiengang Geschichte dauert 4 Semester, wobei das letzte für das Erstellen Ihrer Masterarbeit vorgesehen ist. Das Studium behandelt die vier klassischen Epochen der Geschichtswissenschaft, welche jeweils besondere Sprachkenntnisse erfordern:

  • Antike: Griechische und Römische Geschichte (Latinum oder Graecum)
  • Das europäische Mittelalter: ca. 600 - 1500 (Latinum)
  • Die Frühe Neuzeit: 1500 - 1800 (Latinum oder Französisch: B1)
  • Die Neueste Geschichte: 19. - 21. Jahrhundert (eine moderne Fremdsprache außer Englisch: B1)

Sie belegen Lehrveranstaltungen aus jeder dieser Epochen und arbeiten sich exemplarisch in die jeweiligen Forschungsprobleme der Fachgebiete ein. Das Historische Seminar der Universität Freiburg bietet dabei eine umfangreiche Anzahl an verschiedenen Lehrangeboten, aus welchen Sie Ihren individuellen Interessenschwerpunkten nachgehen können. Darüber hinaus belegen Sie ein eigens für diesen Studiengang angebotenes Masterseminar, das von zwei Dozierenden gemeinsam durchgeführt wird und diachron vergleichend verfährt.

In der fachlichen Ausbildung stehen geisteswissenschaftliche Kernkompetenzen sowie Methoden zur Interpretation verschiedener Quellengattungen im Mittelpunkt. Die Studierenden werden zu kritischem Textumgang, klarer mündlicher und schriftlicher Darstellung schwieriger Sachverhalte, vernetztem Denken und zur Entwicklung eigenständiger Fragestellungen befähigt.

Neben der exemplarischen Einarbeitung in ein Thema aus jeder der vier Epochen wählen Sie nach Ihren Interessen eine Epoche als Vertiefungsbereich aus. Basierend auf dieser Spezialisierung schreiben Sie schließlich Ihre Masterarbeit. Somit erwerben Sie Expertenwissen in einem spezifischen Fachbereich, mit dem Sie an wissenschaftlichen Diskussionen teilnehmen können.

Im Laufe Ihres Studiums wird besonders Wert auf den Erwerb von verschiedenen wissenschaftlichen Methoden gelegt, wie beispielsweise die Fähigkeit, unterschiedliche kulturelle Räume und Gesellschaften historisch zu vergleichen und geschichtswissenschaftlich zu analysieren. Des Weiteren lernen Sie diverse Schlüsselqualifikationen und Problemlösungskompetenzen, die zwar am historischen Gegenstand eingeübt, aber über eine fachwissenschaftliche Tätigkeit hinaus auch in politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Arbeitsfeldern eingesetzt werden können.

Im Masterstudium geht es zudem nicht nur um die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, sondern auch darum, einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung zu leisten: In der argumentativen Auseinandersetzung mit strittigen Forschungsthesen lernen Sie, Ihre Position plausibel und wirksam zu vertreten und sich auf unterschiedliche Dynamiken von Diskussionsgruppen einzustellen.

 

Voraussetzungen:

 

Neben den diversen Sprachkenntnissen in

  • Deutsch (C1)
  • Englisch (B2)
  • einer moderne Fremdsprache (B1) oder Latinum / Graecum / äquivalente Latein- oder Griechisch-Kenntnisse

 und einem Notendurchschnitt von mindestens 2,2 aus Ihrem Bachelorstudium sollten Sie außerdem:

  • Freude an geschichtswissenschaftlichen Methoden und dem kritischen Umgang mit Quelltexten mitbringen
  • Sachverhalte logisch in Wort und Schrift ausformulieren und Zusammenhänge aus verschiedenen Bereichen knüpfen können
  • Interesse an geschichtlichen Ereignissen und Geschehen, wie auch an der Analyse von geschichtlichen Verläufen und Entwicklungen haben

Weiterführendes Studium & berufliche Möglichkeiten

Mit einem Master of Arts-Abschluss in Geschichte stehen Ihnen viele Berufsfelder offen, da Sie im Laufe Ihres Studiums verschiedene Kernkompetenzen der analytischen und strukturierten Denkweise, die Fähigkeit des Verknüpfen von abstrakten Elementen, wie auch die Eigenschaft der Selbstorganisation und Selbstständigkeit entwickelt haben. Durch diese Kompetenzen haben Sie gute Chancen in allen Bereichen, die mit besonderen Kommunikationsfähigkeiten verbunden sind oder in denen das rasche Aneignen von neuem Wissen verlangt wird. Dazu gehören etwa die Medien (Fernsehen, Onlinemedien, Radio und Rundfunk), Kulturämter, aber auch Bildungsreinrichtungen im weitesten Sinne sowie die Politikberatung. Weitere mögliche Berufsfelder sind zudem:

  • Journalismus
  • Publizistik
  • Öffentliche Verwaltung
  • Museen (Kurator:in, Museumspädagog:in) / Gedenkstätten
  • Denkmalpflege / Grabungen
  • Dokumentationseinrichtungen
  • Non-Governmental Organisations / Vereine / Verbände / Stiftungen
  • Wissenschaft (Forschung und Lehre)
  • Verlagswesen (Lektor:in, Recherche)

Sie können darüber hinaus auch einer wissenschaftsnahen Tätigkeit nachgehen, wie beispielsweise in Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, Archiven, oder eine akademische Laufbahn (wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in, Promotion, Habilitation) in Erwägung ziehen.

Voraussetzungen & Zulassung

Mit besonderen Zugangsvoraussetzungen. Die Zugangsvoraussetzungen ergeben sich aus der Zulassungsordnung (siehe dazu unten die Box "Satzungen"). Nähere Informationen erhalten Sie auch bei der Fachstudienberatung.