Philosophie

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Bachelor-Abschluss oder Äquivalent
  • Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften > Philosophie

Ziele

Das Studium der Philosophie ist eine Auseinandersetzung mit den großen, klassisch gewordenen Philosophen, wie zum Beispiel:

  • Platon
  • Aristoteles
  • Descartes
  • Kant
  • Fichte
  • Hegel
  • Schelling
  • Schopenhauer
  • Nietzsche

 

Sie beschäftigen sich gleich im ersten Semester mit dem Text eines klassisch gewordenen Philosophen. Denn im Zentrum des Bachelors steht ein zweisemestriger Interpretationskurs, dessen Gegenstand ein klassischer Text der Philosophie ist. Unterschiede zwischen theoretischer und praktischer Philosophie werden in Seminaren und Vorlesungen, die für Nebenfachstudierende ab dem 3. Semester vorgesehen sind, deutlich. Dabei ist der Universität Freiburg besonders wichtig, dass die Studierenden einen Eindruck von der Philosophie unterschiedlicher Epochen bekommen. Deshalb können Seminare und Vorlesungen zu den drei Epochen

  • Antike und Mittelalter,
  • 16. bis 18. Jahrhundert  und
  • 19. bis 20. Jahrhundert

 

belegt werden. Zu der Epoche Antike und Mittelalter werden unter anderem Veranstaltungen zu Aristoteles und Platon angeboten. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg konzentriert sich hierbei besonders auf die Spannungen zwischen Aristotelismus und Platonismus, die sich über das arabische und lateinische Mittelalter hinaus bis auf aktuelle Kontroversen der formalen Ontologie und Semantik erstrecken. In Veranstaltungen zu den Epochen 16. bis 18. Jahrhundert und 19. bis 20. Jahrhundert entwickeln die Studierenden Positionen zu ethischen Fragen der Gegenwart. Diese werden auch vor dem Hintergrund der klassischen deutschen Philosophie (Kant, Fichte, Hegel, Schelling) und dem Nachidealismus diskutiert. Zu theoretischer und praktischer Philosophie müssen Nebenfachstudierende jeweils ein Proseminar und eine Vorlesung absolvieren. Zusammengefasst soll das Studium der Philosophie zu einer fundierten philosophischen Orientierung in geschichtlicher und sachlicher Hinsicht führen.

 

Deshalb sollten Sie Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität studieren:

 

  • Die Universität Freiburg ist derzeit deutschlandweit der einzige Ort, an dem eine institutionalisierte philosophische Nietzsche-Forschung stattfindet.
  • Ein Schwerpunkt des Seminars liegt in der Kulturphilosophie.
  • Die Philosophie in Freiburg zeichnet sich durch ihre breit gefächerten Zugänge zu historischen und systematischen Fragen aus.
  • Ihre Tradition reicht bis auf den Nominalismus des Johannes Eck aus den ersten Jahren (1457) der Universität zurück.
  • Die Philosophie Husserls sowie die seines Nachfolgers Martin Heidegger werden im Spiegel ihrer deutsch-französischen Metamorphosen, besonders auch der Hermeneutik Hans-Georg Gadamers, in Freiburg wie kaum sonst erforscht, gelehrt und weiterentwickelt.
  • In Forschung und Lehre wird anhand logisch-semantischer Fragestellungen ein historisch-kritischer Zugang mit Methoden der Wissenschaftstheorie kombiniert.
  • In einer deutschlandweit einzigartigen Weise werden die Spannungen zwischen Aristotelismus und Platonismus beleuchtet.
  • Das Seminar entwickelt Positionen zu ethischen Fragen der Gegenwart, wobei diese vor dem Hintergrund der klassischen deutschen Philosophie (Kant, Fichte, Hegel, Schelling) und dem Nachidealismus diskutiert werden.
  • Die forschungspraktische Maxime der Freiburger Philosophie ist, dass nachvollzogene und begriffene Tradition erst die weiterführende Auseinandersetzung mit der Gegenwart möglich macht.

 

Weiterführendes Studium & berufliche Möglichkeiten

Die beruflichen Perspektiven hängen maßgeblich von der Wahl Ihres Hauptfaches ab.

 

Mögliche Berufsfelder sind:

  • Journalismus
  • Verlagswesen (Lektor*in, Recherche)
  • Marketing
  • Stiftungen

Voraussetzungen & Zulassung

Mit Zulassungsbeschränkung (Uni): Auswahlverfahren.
Deutsche, Bildungsinländer/innen und EU-Bürger/innen: 90% der Studienplätze werden im Rahmen eines Auswahlverfahrens und 10% nach Wartezeit vergeben.
Nicht EU-Bürger/innen (ohne deutsches Abitur) nehmen nicht an diesem Auswahlverfahren teil, die Vergabe erfolgt innerhalb einer Quote von 8% der Studienplätze.