Das Logo des Projekts SuMo-Rhine© SuMo-Rhine

Ziel des seit dem 1. Juli 2018 gestarteten Projekts „SuMo-Rhine – Förderung der nachhaltigen Mobilität in der Oberrheinregion“ ist es, Gemeinden am Oberrhein beim Auf- und Ausbau grenzüberschreitend nachhaltiger Verkehrssysteme zu unterstützen. Die Projektpartner wollen ein neuartiges „Entscheidungsunterstützungssystem“ aufbauen. Dieses System bildet somit einen Grundstein für die Mobilitätswende in Grenzregionen. Über eine Webapplikation können Indikatoren für nachhaltige Mobilität einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So sollen Entscheider aus Politik und Industrie Potenziale zur Verbesserung des Verkehrsangebots mit geringer Umweltbelastung und zur Steigerung des Marktanteils alternativer Verkehrsträger weitaus präziser als bisher identifizieren können. Gerade moderne multi-modale Verkehrskonzepte mit großen Anteilen nicht-motorisierter Wegstrecken oder auch die Elektromobilität werden hier als Grundlegende Bausteine eines nachhaltigen Verkehrskonzepts gesehen. Dieses kann hierdurch neben den positiven Umweltauswirkungen auch noch erhebliche ökonomische und gesundheitliche Nebeneffekte bei der Bevölkerung verursachen.

Das Projekt wird vom Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung (DFIU) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) koordiniert. Das Konsortium des Projekts besteht aus folgenden Institutionen: Institut für Volkswirtschaftslehre (KIT), Zentrum für Erneuerbare Energien (Universität Freiburg), Institut für Umweltwissenschaften (Universität Koblenz-Landau), Laboratoire Image, Ville, Environment (Universität Straßburg und Centre National de la Recherche Scientifique), Institut de Recherche en Informatique, Mathématiques, Automatique et Signal (Universität Haute-Alsace), Lehrstuhl „Mobilités Métropolitaines Innovantes“ (École Nationale Supérieure d’Architecture de Strasbourg); Stadt Lörrach. Die Europäische Union fördert das Projekt mit insgesamt 1,36 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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