Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung eines kontinuierlichen und automatisierten Systems zur Überwachung der Konzentration mehrerer Schadstoffe im Trinkwasser. Zu diesem Zweck wird eine Sensortechnologie entwickelt, die herkömmlichen Methoden zur Detektion von Schadstoffen in Wasser deutlich überlegen ist. Die vorgeschlagene Technologie kombiniert gepulste amperometrische Detektion, zeitaufgelöste Fluoreszenz- und Kernspinresonanzmessungen. Das System wird so entworfen, dass es kostengünstig und wartungsfreundlich sein wird.

Im Rahmen des Projekts WaterPollutionSensor werden beispeilhaft drei Hauptschadstoffe behandelt: Glyphosat, Atrazin und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Sie gehören zu den bedeutendsten Schadstoffen, die noch immer in der Oberrheinregion gemessen werden und von denen bekannt ist, dass sie sich nachteilig auf die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung auswirken. Die vorgeschlagene Lösung wird aber so ausgelegt, dass eine spätere Erweiterung andere Schadstoffe möglich ist.

Die Entwicklung des Prototyps gliedert sich in drei Phasen: der Machbarkeitsnachweis des Sensortechnologie, die Integration der verschiedenen Teile des Sensors zu einem Prototyp und die Integration dieses Prototyps in die Wasserkontrollplattform des Industriepartners Bürkert. Damit können die Prototypen bei dessen Kunden validieren, also in den Produktions- und Verteilungsstätten von Trinkwasser.