Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, und Wissenschaft unterzeichneten am 22. November in Basel die Strategie 2030 der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO). Damit wurde die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit gelegt.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer erklärte: „Wir wollen Modellregion für Europa sein und die Vorteile von Europa im Alltag erfahrbar machen. Dazu werden wir die Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft weiterentwickeln, die Strukturen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stärken und neue Potenziale erschließen“.

Ein besonderes Augenmerk gelte den Herausforderungen und Chancen des Klimawandels, dem Ausbau der umweltfreundlichen Mobilität sowie dem Abbau von rechtlichen Barrieren für die Bürgerinnen und Bürger.

Mit der Strategie 2030 wird die TMO-Strategie 2020 fortgeschrieben. Wichtige Inhalte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den nächsten zehn Jahren sind die Zugverbindung zwischen Freiburg und Colmar, der deutsch-französische Wirtschafts- und Innovationspark in Fessenheim, ein Bahnticket für Azubis und Studierende zwischen Straßburg, Karlsruhe und Basel sowie die Optimierung der digitalen Infrastruktur und die Erleichterung der grenzüberschreitenden Arbeit von Handwerkern.

Im vergangenen Jahrzehnt seien im Rahmen der TMO mehr als 100 Millionen Euro an Fördermitteln geflossen, betonte Bärbel Schäfer. Mit Mitteln des INTERREG Programms der Europäischen Union für Grenzregionen seien beispielsweise Brücken und Radwege, Projekte zur grenzüberschreitenden Berufsbildung, die Zusammenarbeit im Gesundheits- und Rettungswesen und die Kooperation von Forschung und Lehre in den drei Ländern kofinanziert worden.

(Foto: Dominik Plüss)