In der „European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions“ (EPICUR) kooperieren die Universitäten Freiburg, Strasbourg und Haute-Alsace sowie das Karlsruher Institut für Technologie mit der Universität von Amsterdam/Niederlande, der Adam Mickiewicz Universität Poznań/Polen, der Universität für Bodenkultur Wien/Österreich und der Aristoteles Universität Thessaloniki/Griechenland. Unter der Leitung der Université de Strasbourg haben die Partner ihre gemeinsame Bewerbung in der European Universities Initiative bei der Europäischen Kommission eingereicht.

EPICUR zielt auf den Bereich der universitären Lehre und stellt in ihrer Bewerbung unter anderem die Liberal Arts and Sciences Education, die digitale Transformation der Lehrformen sowie den Ausbau der Mobilität für Studierende ins Zentrum der Kooperation. Daneben bilden die europäischen Sprachen und die verschiedenen Netzwerke, in die die Universitäten eingebettet sind, Schwerpunkte der Zusammenarbeit.

Die European Universities Initiative ist ein Förderinstrument der Europäischen Kommission, das sich auf die Lehre konzentriert. Es ist in der neuen Förderlinie des Erasmus+ Programms der Generaldirektion Bildung und Kultur angesiedelt. Vier der beteiligten Partner von EPICUR sind Mitgliedsuniversitäten von Eucor – The European Campus. Dessen fünftes Mitglied, die Universität Basel, ist in der European Universities Initiative nicht antragsberechtigt, da die Schweiz kein Programmland von Erasmus+ ist.

Das regionale Modell des trinationalen Universitätsverbundes Eucor – The European Campus bleibt unverändert bestehen und wird konsequent weiterentwickelt. Mit seinem gemeinsam beschlossenen Strategieplan für die kommenden fünf Jahre, einer eigenen europäischen Rechtspersönlichkeit in Form eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) und der verbindlichen Governance ist der European Campus ein Vorreiter in der grenzüberschreitenden, regionalen Hochschulkooperation. Die Zusammenarbeit des Verbundes, zu dem die Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace, Strasbourg sowie das Karlsruher Institut für Technologie zählen, reicht über das gesamte Wissensdreieck von Lehre, Forschung und Innovation der Universitäten. Besondere Schwerpunkte setzt der European Campus auf den Gebieten „Quantum Science and Technologies“, „Precision Medicine / Personalised Health“, „Sustainability“ und „European Identities“.

Weitere Informationen zu EPICUR auf der Website der Université de Strasbourg.