ASIMUTE
Das Projekt ASIMUTE ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt, an dem 10 akademische Partner, 7 Industriepartner und 5 institutionelle Partner aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz beteiligt sind, darunter vier Eucor-Universitäten: die Universität Freiburg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universite de Strasbourg und die Université de Haute-Alsace (UHA).
Ziel des Projekts ist die Entwicklung innovativer Lösungen für ein intelligentes Energiemanagement in der Region, insbesondere im Zusammenhang mit der Energiewende und der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien.
Wie jedes multidisziplinäre Projekt deckt ASIMUTE mehrere sich ergänzende Forschungsbereiche ab. Einerseits stützt es sich auf einen technischen und technologischen Ansatz, der Arbeiten zur künstlichen Intelligenz im Energiebereich, zur Cybersicherheit von Energiesystemen, zu vernetzten Strom-Mikronetzen sowie zur Entwicklung von Lösungen zur Wiederverwendung von Batterien aus Elektrofahrzeugen im Sinne eines „zweiten Lebens“ für stationäre Speicheranwendungen beinhaltet. Es stützt sich auch auf die Entwicklung einer Simulationssoftware zur Untersuchung der Einbindung von Vehicle-to-Home-Systemen (V2H) in private Photovoltaikanlagen.
Darüber hinaus verfolgt das Projekt einen gesellschaftlichen Ansatz aus dem Bereich der Sozialwissenschaften, der sich insbesondere mit dem Verhalten der Nutzer*innen gegenüber neuen Energietechnologien, der Entwicklung einer Plattform zur Erleichterung des Austauschs zwischen Bürger*innen und lokalen Mandatsträger*innen sowie der Harmonisierung der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der Oberrheinregion befasst. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden dazu beitragen, die Nutzer*innen bei einem besseren Energiemanagement zu unterstützen und gleichzeitig eine positive und nachhaltige Wirkung auf die Umwelt zu erzielen.
ASIMUTE wird vom Institut IRIMAS der UHA getragen. Als großes europäisches Projekt verfügt es über ein Budget von 4.290.588 Euro, das sowohl von den Hochschulpartnern als auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Programm Interreg V\A Oberrhein und von der Schweizerischen Eidgenossenschaft und ihren grenznahen Kantonen finanziert wird.